Aktive Pausen und Regeneration im Triathlon – Gönn dir was!

Aktive Pausen und Regeneration im Triathlon – Gönn dir was!

Tipps und Tricks für die perfekte Work-Sport-Life-Balance

Schon mal während der harten Intervalle an einen frisch gebackenen Schokokuchen, das anschließende Abendessen mit Freunden oder schlichtweg die kalte Dusche gedacht? Wer nicht – das ist keine Schande, Belohnung muss sein! Schließlich wird der Körper durch Sport, Beruf und sonstige Verpflichtungen genug gefordert. Nur verdient also, die Beine hochzulegen, sich eine Tafel Schokolade zu gönnen und das Leben einfach zu genießen. Nur wer seine Batterien immer wieder voll auflädt, wird langfristig Top-Leistungen bringen. Wir zeigen dir, wie du die richtige Balance zwischen Sport, Arbeit und Privatleben findest, aktive Pausen etablierst und auf die richtige Regeneration im Triathlon setzt. Läuft!

Nicht übertreiben – die Warnsignale deines Körpers

Triathlon, die Sportart mit gleich drei Disziplinen. Damit stehst du als Athlet vor einer besonderen Herausforderung. Neben Arbeit und Privatleben gilt es, Schwimm-, Rad- und Laufeinheiten zu koordinieren. Nichts will zu kurz kommen. In einem Sport, der sehr viel Zeit beansprucht, ist es umso wichtiger das optimale Gleichgewicht zwischen Beruf, Privatleben und Training zu finden. Das stellt sich je nach Situation oft als schwierig heraus. Die Folge: Stress. In Maßen ist dies nichts Negatives. Langfristig gefährdet Stress allerdings die Gesundheit. Der Körper kann selbst in Ruhephasen nicht mehr runterfahren, du bist anfälliger für Infekte, Herz-Kreislauferkrankungen und depressive Verstimmungen. Bei aller Zielstrebigkeit und allem Ehrgeiz vergiss nicht, dass Triathlon für dich ein Hobby ist. Du verdienst damit nicht dein Geld, sondern machst es, weil es dich erfüllt und du dich immer weiter fordern kannst.

Starke Vorteile im Team ERDINGER Alkoholfrei
Starke Vorteile im Team ERDINGER Alkoholfrei

Das Team vergibt Freistarts bei zahlreichen Veranstaltungen. Dazu zählen die hochkarätigen Marathonläufe in Berlin und Hannover oder die Triathlon-Highlights in Hamburg und Köln.

Zudem besteht eine erhöhte Gefahr für Übertraining. Zeit, einen Gang zurückzuschalten und in seinen Körper hineinzuhören. Häufige Alarmsignale sind Kopfschmerzen, Beschwerden an Muskeln oder Sehnen sowie ein unerwarteter Leistungseinbruch. Zunächst hat der Sport aber natürlich viele positive Effekte. Hier kannst du dich richtig auspowern, denkst nicht immerzu an die Arbeit und stärkst dein Immunsystem. Die körperliche Aktivität hilft zudem Glückshormone zu produzieren (Endorphine, Dopamin, Serotonin). Kein Wunder, dass Sport auch süchtig machen kann. Verlangst du deinem Körper allerdings zu viel ab, ist das mindestens genauso schädlich wie gar nichts zu tun. Es kommt eben wieder auf die richtige Balance an. Regeneration und aktive Pausen sind jetzt wichtig. Wenn du also merkst, dass deine Leistung stagniert, du unmotiviert bist, schlecht schläfst oder dich niedergeschlagen fühlst, kürze deine Trainingseinheiten und schraube die Intensität herunter. Versuche generell Sport gezielt in deinen Tagesablauf einzuplanen.

Höre auf deinen Körper. Bist du ein Morgenmensch, dann trainiere gleich in der Früh, liegt dir das nicht so, dann lieber mittags oder verabrede dich direkt am Abend mit Freunden zum gemeinsamen Sporttreiben.

Schon darüber nachgedacht, das Rad zur Arbeit zu nehmen? Oder wie wär’s mit einer aktiven Pause zum Mittag? Das spart Zeit, du verbindest Sport und Arbeit effizient und kannst am Abend noch etwas mit deinen Freunden unternehmen oder gemütlich auf dem Sofa relaxen.

Höre auf deinen Körper
© James Mitchell

Deinem Körper genügend Regenerationszeiten einzuräumen ist für eine perfekte Sport-Life-Work-Balance unerlässlich. Je länger und intensiver die Trainingsbelastungen werden, desto mehr Pausen solltest du deinem Körper zur Regeneration geben. Energiespeicher auffüllen und Zell- und Bindegewebsstrukturen reparieren benötigt Zeit. Manches nur wenige Stunden, anderes gar Tage oder Wochen. Psychischer Stress in der Arbeit oder im sozialen Umfeld ebenso wie zu wenig Schlaf kann die Regeneration negativ beeinflussen.

  • Die richtige Regeneration: Plane guten Gewissens mindestens einen kompletten Ruhetag pro Woche ein, an dem du ganz bewusst nicht trainierst! Je nach Leistungsziel sind natürlich auch zwei oder mehr Ruhetage möglich.
  • Ernähre dich ausgewogen und nährstoffreich. Damit stellst du sicher, dass du deinem Körper alles lieferst, um seine Energiespeicher aufzufüllen und die Zell- und Bindegewebsstrukturen zu reparieren.
  • Lösche deinen Durst mit isotonischen Getränken. Diese gleichen den Flüssigkeitsverlust und Mineralstoffhaushalt am schnellsten wieder aus.
Eine Gemeinschaft, eine Leidenschaft
Eine Gemeinschaft, eine Leidenschaft

Triff dich zum sportlichen Austausch mit Gleichgesinnten und trainiere regelmäßig gemeinsam mit anderen Mitgliedern aus deiner Region!

Gönn dir was! Wie aktive Pausen und Regeneration deine Leistung steigern

Nur wer seine Energiespeicher wieder auflädt, ist langfristig zu Hochleistungen fähig. Sei es im Sport, in der Arbeit oder bei den alltäglichen Herausforderungen. Das bedeutet nicht unbedingt nichts zu tun: Besonders empfehlenswert sind aktive Pausen. Beispielsweise gönnst du dir eine Massage, entspannst in der Sauna oder gehst zur Elektrotherapie. Natürlich besteht eine Auszeit auch darin zu schlafen. Über eine achtsame Ernährung und richtiges Trinken füllst du deine Energiespeicher und beschleunigst gleichzeitig die Regeneration. Gesunde Lebensmittel sind die Grundlage für eine ausgewogene Ernährung. Kleine Sünden sind jedoch erlaubt. Gönne dir nach einer harten Einheit oder bei Erreichen eines (Zwischen-)Ziels durchaus mal einen Schokoriegel oder ein Stück von deinem Lieblingskuchen. Belohnen kannst du dich aber auch anderweitig. Wie wäre es mit einem neuen Kleidungsstück oder einem Kinobesuch? Ebenso den restlichen Tag auf der Couch zu verbringen, kann Ansporn genug sein. Regeneration ist vielseitig und wohltuend – und die Vorfreude auf die nächste Sportsession wird umso größer sein.

Vom Profisportler zum Arbeitnehmer: Wenke Kujala über Regeneration und aktive Pausen im Alltag

„Als Profisportler(-in) dreht sich das ganze Leben um den Sport, um Training, um Regeneration, um die richtige Nahrungsaufnahme. Das war zu meinen Zeiten schon so und hat sich heute eher verstärkt. Mittlerweile kommen weitere Verpflichtungen wie Social Media Aktivitäten, Sponsorenverpflichtungen, physiotherapeutische Maßnahmen und noch vieles mehr dazu. Der Sport professionalisiert sich, er entwickelt sich ständig weiter und für viele Profi-Athleten ist es heute extrem schwierig geworden, eine Work-Life-Sport-Balance zu finden.

Heute bin in der glücklichen Lage, weiter mit Sportlern arbeiten zu dürfen. Dazu habe ich zwei fantastische Kinder, die mich immer daran erinnern, wie wichtig es auf der einen Seite ist, gesund, fit und leistungsfähig zu sein. Auf der anderen Seite aber auch, dass man manchmal im Moment leben sollte, sich an anderen Dingen erfreuen kann als an neuen Rekorden und Bestzeiten. Sport ist eine ganz tolle Freizeitbeschäftigung, die Spaß machen und in einem gesunden Maß betrieben werden sollte.

Dabei zähle ich zu den frühen Vögeln, das heißt, ich stehe gerne etwas früher auf, um extra Zeit für Sport zu haben. Das tut mir gut, ich finde hier meine (innere) Ruhe und gehe manchmal noch mal durch, was der Tag so bringen wird. Wieder zu Hause angekommen, bin ich dann voller positiver Energie und meine Nerven halten dem ein oder anderen Trotzanfall besser stand.

Sport ist für mich jetzt der Genuss und die Freude, mich völlig frei zu bewegen. Egal ob schnell oder langsam, manchmal mit Freunden, manchmal aber auch allein. Meist in Stille, hin und wieder auch mit Musik oder Podcast.

Ich liebe die Gerüche, den Morgennebel über den Feldern, ich liebe es, Gleichgesinnte zu sehen, freue mich über die auf- oder untergehende Sonne und akzeptiere es klaglos, wenn die Beine mal nicht so wollen.

Bin ich wirklich mal platt oder müde, bleib ich einfach im Bett – immer mit dem Wissen, dass ich immer noch mehr mache als viele andere. Heute steht das Wohlbefinden im Vordergrund, das gute Körpergefühl. Bewegung im Alltag gehört für mich genauso zum Leben wie meine Familie, gutes Essen, eine erfüllende Arbeit und verlässliche Freunde. Ich stelle es gar nicht in Frage, bin aber unendlich dankbar dafür, Sport so genießen zu dürfen.

Von ERDINGER Alkoholfrei
veröffentlicht: 20.09.2019

Weitere Artikel zu dem Thema Work-Life-Balance

Freizeitsport
Die schönsten Spots für Aktivurlaub in Deutschland
Work-Life-Balance
Sommeraktivitäten: 99 Dinge, die den Sommer so schön machen
Gesundheit
Fit zu Hause: mit aktiven Pausen ganzheitlich trainieren
Fitness
10 Workout-Inspirationen
Seele
Frühjahrsmüdigkeit? So wirst du den Downer los
Sommerfit365
Intensives Cardiotraining: effektiv deine Ausdauer steigern – in nur 14 Minuten
Fitness
20 x 20 Minuten in 2020: Dein Workout-Programm für den Jahresstart
Biathlon
Das Leben als Profi-Biathlet – Wenn die Leidenschaft zum Beruf wird
Work-Life-Balance
Schöne Dinge: Das macht uns im Frühjahr fit, entspannt und happy
Gesundheit
Die 6 effektivsten Rückenübungen fürs Büro
Work-Life-Balance
Happy im Herbst und Winter – Self Care für die Seele
Freizeitsport
Nachhaltigkeit im Sport: Wie du deinem Körper und der Umwelt Gutes tust
Freizeitsport
Alleine wandern für die Seele – wie du glückliche Momente mit dir selbst erleben kannst
Freizeitsport
Wandermarathon: 40, 80 oder 100 Kilometer wandern – so gelingt’s!
Yoga
Wie dir Yoga Energie geben kann – und das nicht nur im Training
Gesundheit
Waldbaden: der Spaziergang, der dich gesund und glücklich macht
Yoga
Pop-up-Yoga – spontan im Alltag entspannen?
Yoga
Yoga-Equipment: Alles für deine Yoga-Session
Gesundheit
Bleib neugierig: Aktiv leben heißt gesund und glücklich leben
Radsport
Warum wir Radsport lieben
Schwimmen
12 Gründe, warum wir im Alltag öfter schwimmen sollten
Triathlon
Zeitmanagement: Eat, Sleep, Train, Repeat?
Yoga
Yoga-Festivals 2019
Gesundheit
Die Natur erleben? Die Natur erwandern!
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance-Tipps: Wie frei ist deine Freizeit?
Fitness
Bouldern: Was hinter dem Kletter-Hype steckt
Mentale Stärke
Herbstblues? Kannst du dieses Jahr vergessen!
Regeneration
Hike, Bike, Climb – so geht aktive Entschleunigung in der Natur
Fitness
5 Trendsportarten für den Sommer
Yoga
Sommer-Yoga mit Sinah Diepold
Marathon
Auf 42 Kilometern die Welt entdecken
Yoga
Faules Yoga
Yoga
Yoga für Anfänger – das Einstiegsprogramm für’s Wohnzimmer