Happy im Herbst

Happy im Herbst

Wenn die Tage kürzer werden, kann das aufs Gemüt drücken – muss es aber nicht! Tu dir Gutes im Herbst, mit Self-care und Regeneration

Von ERDINGER Alkoholfrei
veröffentlicht: 25.10.2019

Der Herbst ist da! Und mit ihm klare, frische Luft, das farbenfrohe Laub, die letzten warmen Sonnenstrahlen – die perfekte Zeit, um dir selbst etwas Gutes zu tun. Denn so wie der Frühling für den Neustart steht, ist der Herbst die Zeit für Regeneration. Und für Reflexion: Sehen, was schon da ist, und es genießen! Fünf Punkte, um das ganze Potenzial des Herbstes auszuschöpfen:

1. Nach innen schauen

Im Herbst verbringen wir nicht nur mehr Zeit drinnen: Auch können wir den Blick jetzt mehr nach innen richten. Nutze die Zeit und schau genau, wie es dir geht: Macht dir deine Arbeit Freude, bereichert sie dich? Wie geht es dir körperlich und seelisch in der kühlen Jahreszeit? Hast du genug Freizeit? Was stresst dich vielleicht, was bereitet dir Freude?

Reflexion: Was ist schon da?

Mache es dir gemütlich und notiere dir ein paar Antworten auf diese Fragen. So bekommst du einen guten Überblick, womit du dir Gutes tun kannst – und wo Angewohnheiten lauern, die gar nicht guttun. Diese Fragen können auch sein: Was hast du dieses Jahr schon geschafft? Welche Themen möchtest du bis Ende des Jahres noch angehen? Was hattest du dir zu Anfang des Jahres vorgenommen? Vielleicht möchtest du mehr lesen und hast gleichzeitig das Problem, nicht richtig einschlafen zu können? Tausche abends die Serie gegen ein gutes Buch! Oder du merkst, dass du im Alltag schnell gestresst bist, und möchtest dich gleichzeitig mehr bewegen? Regelmäßiges Spazierengehen ist kaum Aufwand und kann das Stressgefühl deutlich reduzieren.

Self-care #1: Von innen einheizen!

Die wohl einfachste Art, sich selbst etwas Gutes zu tun, dabei zu entspannen und sich aufzuwärmen, ist eine heiße Tasse Tee. Und wer diese mit frisch geriebenem Ingwer zubereitet, beugt auch noch der Erkältung vor.

Mit anderen Augen sehen

Auch wenn das Wetter manchmal nicht mitspielt und der Regen dir die Laune zu verderben droht: Regenjacke angezogen und raus! Als Kinder haben wir uns auch öfter über den Regen gefreut, sind in Pfützen gesprungen und haben das Schöne darin gesehen. So ein Perspektivwechsel lässt sich auch in anderen Bereichen anwenden und tut gut, auch gesundheitlich. Außerdem kann man, aus einem anderen Winkel betrachtet, Dinge in ein neues Licht rücken und wieder ins richtige Verhältnis setzen. Du hast einen stressigen Tag gehabt? Tu dir was Gutes und lasse ihn dafür entspannt ausklingen. Ärger mit dem Partner? Vielleicht ist er aus der Perspektive des Gegenübers betrachtet verständlicher – und lässt sich so auflösen.

„Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird“ Albert Camus, Schriftsteller

2. Regeneration für deinen Körper

Auch im Training heißt es jetzt nach innen schauen. Denn Regeneration ist ebenso wichtig wie die körperlich fordernden Power-Phasen – und gute Regeneration verhindert Übertraining. Faszien-Yoga bietet sich beispielsweise an, um in die Tiefe zu gehen. In die Tiefe gehen bedeutet hier nicht nur, das Bindegewebe und die tiefer liegenden Muskeln, die Faszien, zu aktivieren und zu dehnen – sondern auch in sich hineinzuhören, was der Körper braucht. Faszien-Yoga eignet sich auch, wenn es draußen mal stürmt und du nur für dich trainieren willst. Alternativ kannst du auch eine klassische Yoga-Session für dich im Wohnzimmer machen, wenn es draußen mal zu ungemütlich ist. Yoga eignet sich perfekt zur Regeneration, da es viel in die Dehnung geht und aufmerksam praktiziert wird.

Self-care #2: Von außen einheizen!

Absolute Entspannung, besonders nach dem Training, bietet die Sauna. Sie tut nicht nur gut und heizt ordentlich ein, sondern kurbelt auch den Stoffwechsel an und ist super für die Haut. Außerdem beugt der Saunagang den Erkältungen vor, die im Herbst gern umgehen.

Auch die Ernährung soll nicht zu kurz kommen. Super für die Regenerationsphasen ist es, in einem Zeitfenster von ca. 15 bis 30 Minuten nach dem Training zu essen. So kannst du optimal die Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen. Nahrungsmittel und Rezepte, die sich für deine Regenerationsphase eignen, stellen wir dir hier vor.

3. Bewegung für deinen Körper

Das heißt natürlich nicht, dass dein Trainingsprogramm nur noch drinnen stattfinden muss: Die Jogging-Runde morgens im Park gibt dir Energie für den Tag und die Möglichkeit, eventuell ein paar wärmende Sonnenstrahlen zu tanken. Achte nur auf die richtige Sportbekleidung. Durch die Bewegung bildet sich ein Schweißfilm auf der Haut – wenn dieser kalt wird, kannst du schnell unterkühlen. Atmungsaktive Kleidung, die den Körper bedeckt, trägt die Feuchtigkeit nach außen und hält deinen Körper trocken. So macht dich die Laufrunde draußen stark und fit für den Winter – und gibt dir einen klaren Kopf!

„Wenn es wie aus Eimern schüttet und du dich durch den Regen quälst, kannst du eine Menge Befriedigung aus der Gewissheit ziehen, dass du da draußen bist und die anderen nicht.“ Peter Snell, neuseeländischer Leichtathlet

4. Dir selbst etwas Gutes tun

Wenn es draußen kühler wird, beginnt die Zeit, in der wir wieder mehr zu Hause sind. Also auch die Zeit, es sich gemütlich zu machen! Das kannst du auf viele verschiedene Arten tun: Kerzen lassen deine Wohnung wärmer wirken und sorgen für schönes Licht, Kissen und Decken sind kuschelig und machen den Raum wohnlicher. Du kannst auch deine Wohnung herbstlich dekorieren und dich so auf die neue Jahreszeit einstellen – zum Beispiel mit Kastanien, getrockneten Blättern und Blüten. Auch ein toller Gemütlichkeitsfaktor: etwas backen! Kaum etwas ist so beruhigend und lässt es uns so warm ums Herz werden wie der Geruch von frisch gebackenem Brot. Vom saisonalen Kürbisbrot bis zum trendigen Sauerteig sind dir keine Grenzen gesetzt.

Alternativ zum Backen kannst du auch ans Einmachen gehen: Chutneys, Marmeladen oder Saucen kannst du perfekt vorkochen und hast auch an hektischen Tagen leckeres und gesundes Essen da.

Mehr Wellness im Alltag

Etwas mehr Self-care gefällig? Dann hilft: sich Zeit für sich nehmen und nach der heißen Dusche die Haut einzuölen. Das pflegt nicht nur die von der Heizungsluft trocken gewordene Haut, sondern tut auch gut – eine Streicheleinheit für Körper und Seele. Zusätzlich kannst du selbstgemachte Peelings aus Öl und Zucker verwenden - sie befreien von alten Hautschuppen und pflegen noch mal extra. Und auch das Gefühl, etwas selbst gemacht zu haben, macht schon zufrieden!

5. Neues wagen!

Klar, eigentlich ist der Frühling prädestiniert für den Neuanfang und die Veränderung. Aber auch der Herbst hat das Potenzial, eine Jahreszeit des Umschwungs und der Wandlung zu sein. Neues kann dir den Schwung geben, der dich durch die Wintermonate trägt. Wie war das mit dem Französischkurs, den du schon lange mal anfangen wolltest? Oder mit dem Probetraining im Fitnessstudio? Probiere es aus und wage dich an etwas Neues. Sich etwas vorzunehmen und es dann durchzuziehen setzt Energie frei und dein Körper schüttet ordentlich Glückshormone aus.

Self-care #3: Draußen sein!

Auch der Herbst hat seine Sonnenstunden und die gilt es zu nutzen – mit Spaziergängen und Laufrunden! Denn über die Haut nehmen wir durch die Sonnenstrahlen Vitamin D auf, von dem wir im Winter oft nicht genug haben. Es ist zuständig für die Bildung von Knochenstammzellen, also dafür, dass unsere Knochen und Zähne stark sind und bleiben.

Der Herbst ist also viel mehr als Schmuddelwetter und Netflix auf der Couch. Mit ein paar Tricks kann man ihn ganz wunderbar für sich nutzen – und so sich selbst etwas Gutes tun!

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