Wie du dich zum Morning Run in früher Stille motivierst

Wie du dich zum Morning Run in früher Stille motivierst

Starte fit in den Tag – warum du ab jetzt morgens laufen solltest

Die Vögel zwitschern, die Luft ist angenehm kühl, du spürst die ersten Sonnenstrahlen des Tages auf deiner Haut. Ein Morning Run belebt und schenkt Energie für den Tag, du fühlst dich wach und fit – morgens laufen klingt super, stimmt’s? Aber sind wir mal ehrlich, wer kann sich schon früh am Morgen dazu motivieren laufen zu gehen, wenn man sich stattdessen noch ein paar Minuten länger im Bett einkuscheln kann? Antwort: ab jetzt du. Wir zeigen dir, warum es sich lohnt, schon frühmorgens deinen Schweinehund zu überwinden. So wird auch aus dir ein Morning-Run-Liebhaber!

Ein Morning Run steckt voller Vorteile

Sich zum Sport zu motivieren, kann manchmal schon schwierig sein – und dann auch noch frühmorgens? Welche Vorteile der Morning Run hat, zeigen wir dir hier.

Schon morgens einen Punkt auf der To-Do-Liste abhaken:

Für die meisten gehört Bewegung zum Tag dazu, wenn auch vielleicht nicht jeden Tag gleich viel und gleich intensiv. Dennoch ist sportliche Betätigung – sei es Laufen im Park, ein Home Workout oder ein längerer Spaziergang – im Tagesplan vieler Menschen vorgesehen. Regelmäßige Bewegung ist dir auch in deinem Alltag wichtig? Dann ist ein Lauf am Morgen vielleicht genau das Richtige. Am frühen Vormittag hakst du schon dein Sportpensum für den ganzen Tag ab und einen Energieschub gibt’s gleich dazu. Abends bist du dann glücklich und stolz, dass du schon morgens fleißig warst.

Nur du und die Natur:

Frühmorgens laufen zu gehen hat eindeutig den Vorteil, dass noch nicht viele Menschen auf den Beinen sind. Das bedeutet: Der Park ist leer, die Wege sind frei zum Laufen, du kannst dich ganz auf dich und deinen Morning Run konzentrieren. Gerade für Laufanfänger eine ideale Voraussetzung. Nebenbei motivieren dich fröhliches Vogelgezwitscher oder Rehe auf dem Feld und die Luft fühlt sich so schön sauber an. Bewusst zu atmen fällt jetzt viel leichter. Wenn die Sonne dann langsam aufgeht, sorgt das nicht nur für ein wunderschönes Panorama, sondern die Glückshormone sprudeln gleich doppelt in dir. Vielleicht hast du sogar Glück und ein Eichhörnchen huscht an dir vorbei. Was für ein Morgen – so könnte ab jetzt jeder sein!

Dein Körper schaltet schneller auf Fettstoffwechsel um:

Da du in der Nacht keine Nahrung aufnimmst, sind deine Glykogenspeicher, also die Kohlenhydrat-Tanks, am Morgen relativ leer. Wenn du jetzt losläufst, deinem Körper also Energie abverlangst, dann bezieht er die Energie zunächst aus dem Rest Glykogen. Da dieser Speicher häufig schnell aufgebraucht ist, schaltet dein Körper auf Fettstoffwechsel um. Das heißt, er fängt früher an Fett zu verbrennen. Bei einem Morning Run ohne Frühstück verbrennst du im Tagesverlauf also sehr viel schneller und früher Fett. Ein positiver Effekt des Nüchterntrainings. Wenn du abnehmen möchtest, kommst du mit regelmäßigen Morning Runs auf nüchternen Magen sehr viel schneller ans Ziel.

Worauf du beim Nüchternsport trotzdem achten solltest:

Ein kleiner Snack vor dem Morning Run ist trotzdem ratsam, zum Beispiel eine halbe Banane oder ein Glas Apfelsaft (ohne zusätzlichen Zucker ;-)). Denn sind deine Glykogenspeicher schon vor dem Frühsport komplett leer, greift dein Körper auf die Aminosäuren zurück. Diese wiederum sind wichtig für die Muskulatur und das Immunsystem. Um diese nicht zu schwächen, fülle deinen Glykogenspeicher vor dem Lauf ein wenig auf.

Einfach gut fühlen:

Der wohl wichtigste Punkt: Du fühlst dich einfach gut. Wenn du dich überwunden hast schon morgens laufen zu gehen, wirst du stolz auf dich sein. Und das zu Recht! Deine mentale Stärke profitiert vom Morning Run, das gute Gefühl, schon etwas geschafft zu haben, macht sich breit. Du startest mit einem positiven Mindest in den Tag – und das strahlst du aus! Neben deiner Psyche profitiert natürlich auch dein Körper von der frühen Laufeinheit. Der Kreislauf wird angekurbelt, das macht dich wach, frisch und aufmerksam – so kann der Tag beginnen.

Maßnahmen für deine Motivation – so läufst du morgens fast von alleine los

Die Vorteile sprechen für sich. Damit du morgen früh motiviert in deinen ersten Morning Run startest, haben wir hier ein noch paar Motivationspushs für dich!

Motivationspush 1: Mach aus dem Morning Run ein Date

Mach den Morning Run zu einem verbindlichen Termin in deinem Kalender, den du nicht verpassen möchtest. Plane die Zeit bewusst ein, reserviere sie dir nur für das Laufen.

Motivationspush 2: Das Erste, was du morgens siehst – Laufklamotten

Deine Laufklamotten legst du dir am besten schon abends neben dein Bett, dann springen sie dich am nächsten Morgen förmlich an. Das motiviert unheimlich! Und keine Sorge, falls du Laufanfänger bist, du brauchst nicht die neueste Funktionskleidung für deinen Morning Run.

Motivationspush 3: Früh ins Bett

Versuche früh schlafen zu gehen, dann bist du morgens erholter und das Aufstehen fällt nur noch halb so schwer. Ein gesunder Schlaf sorgt außerdem dafür, dass sich dein Körper ausreichend regeneriert und deine Körperfunktionen intakt sind. Ideale Voraussetzungen, um voller Power loszulaufen.

Motivationspush 4: Die Schlummertaste bleibt aus

Ab jetzt wird nicht mehr gesnoozed, denn dabei geht viel Zeit verloren. Zeit, die du nutzen kannst, um dich für deinen Morning Run fertig zu machen. Fällt es dir schwer, auf die Schlummertaste zu verzichten, dann probiere das Handy vor dem Einschlafen aus deiner Reichweite, vielleicht auf deinen Schreibtisch oder auf die Kommode, zu legen. Du bist dann gezwungen, mit dem Wecker aufzustehen – das Schwierigste liegt somit schon hinter dir.

Nicht jeder ist für einen morgendlichen Lauf gemacht – von Eulen und Lerchen:

Wann dein Körper auf Höchstleistung ist, wann für dich die beste Zeit zum Trainieren ist – es liegt in deinen Genen. Lerchen sind früh morgens schon fit und bereit sich zu verausgaben. Eulen hingegen schlafen länger und werden erst im Laufe des Tages aktiv. Einen Morning Run kann prinzipiell jeder austesten und vielleicht gefällt auch einer Eule der morgendliche Lauf. Höre dabei aber stets auf deinen Körper, denn trotz Überwindung sollte der Lauf keine Qual sein.

Kurz vor dem Morning Run – was du jetzt noch beachten solltest

Jetzt kann es also losgehen mit deinem ersten Morning Run. Was du noch beachten solltest, bevor du losläufst:

  • Achte auf deinen Flüssigkeitshaushalt: vor dem Lauf noch ein großes Glas Wasser trinken.
  • Vermeide zu dicke Klamotten. Beim Laufen wird dir schnell warm, versprochen!
  • Wärm dich vorher ein wenig auf, damit deine Muskeln wach werden: ein kurzes Warm-up, ein paar entspannte Ausfallschritte und dann locker loslaufen.
  • Nimm dir am Anfang nicht zu viel vor, mache zwischendurch Gehpausen, so überforderst du deinen Kreislauf nicht.
  • Nach dem Laufen: dehnen nicht vergessen.
  • Und das Wichtigste: genieß es!

Vielleicht ist ein Lauf in den frühen Morgenstunden auch etwas für dich! Probier es einfach aus und lass dich überraschen. Aus so manchem Morgenmuffel ist schon ein Laufpro geworden.

Falls du aber lieber intensive Home Workouts vorziehst, dann schau doch bei unseren Sommerfit365-Videos rein. Jederzeit abrufbar und kostenlos!

Von ERDINGER Alkoholfrei
veröffentlicht: 30.04.2020

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