Motivation impliziert (sportliche) Motive

Motivation impliziert (sportliche) Motive

Sport und Motivation: Welches Motiv treibt dich an?

Von ERDINGER Alkoholfrei
veröffentlicht: 21.12.2018

Motivationsprobleme sind häufig der Grund, der Viele vom Sporttreiben abhält. Umso wichtiger ist es, sich Gedanken über seine Einstellung zum Sport und die Beweggründe, sportlich aktiv zu sein, zu machen. Lies in diesem Artikel, was hinter dem Wort Motivation steckt und erhalte Tipps, wie du an deinen sportlichen Zielen dran bleibst.

Motivation und Sport bilden eine Symbiose

Schon lang ist nicht mehr nur der physische Aspekt im Sport relevant – der Begriff „mentale Stärke“ gewinnt im Sport immer mehr an Bedeutung und ist eng verknüpft mit dem Begriff Motivation: Das Wort Motivation impliziert ein „Motiv“ – und Motive, also bestimmte Ziele, hat jeder Mensch.

Leistungssportler denken bei ihren Motiven oft in Superlativen: höher, schneller, weiter und besser wollen sie sein. Um diese Motive zu erreichen brauchen sie neben Motivation auch mentale Stärke.

Was steckt hinter dem Begriff „Mentale Stärke“?

Menschen, die sich alles zu Herzen nehmen, sich Probleme einreden, wo keine sind und somit ihrer eigentlichen Leistungsfähigkeit selbst im Weg stehen, fehlt es an mentaler Stärke. Denn sie ist das genaue Gegenteil: Mentale Stärke bedeutet, dass ein Mensch die Fähigkeit besitzt, sein Leistungspotenzial voll auszuschöpfen und mit Rückschlägen und schwierigen Lebenslagen besser umgehen kann – sie sind also resilienter als andere Menschen.

Ein mental starker Mensch hat seine Denkweise dahingehend trainiert, dass er seine Ziele konsequent verfolgt und dabei stressresistenter ist.

Um diese Fähigkeit zu erlernen, braucht ein Mensch viel Motivation, Ausdauer und Willenskraft. Mentale Stärke ist im Sport unheimlich förderlich und kann trainiert werden. Um mental stärker zu werden solltest du lernen, deine Ziele klarer zu fokussieren, stressresistenter zu werden und stets den Blick nach vorn zu richten. Profi-Athleten vereinen all diese Eigenschaften – und trotzdem hat auch ein Patrick Lange, der zweifacher Ironman Hawaii Sieger ist, manchmal mit seiner Motivation zu kämpfen.

„Man braucht nicht glauben, dass ich keinen Schweinehund hätte, den ich überwinden muss, nur weil ich den Sport ein bisschen besser oder schneller ausführen kann als andere. Deswegen ist ein Ziel auf jeden Fall hilfreich – ob das jetzt der Ironman Hawaii ist oder einen 3km-Lauf ohne Pause zu schaffen.“ Patrick Lange, Profi-Triathlet

4 Tipps um sportlich motivierter zu sein (gerade in der kalten Jahreszeit)

1. Such dir ein persönliches Motiv

Klar, Sport ist gesund und gut für den Körper. Das reicht aber nicht als Motiv. Du brauchst ein individuelles Motiv, um motiviert zu sein. Einmal einen Marathon finishen, wieder in deine Lieblingsjeans passen oder im nächsten Strandurlaub tolle Erinnerungsfotos im Bikini machen. Schreib dein Ziel auf oder häng ein Bild deines Motives als Motivation dahin, wo du es täglich siehst, um dran zu bleiben.

2. Unterteile dein Motiv in kleine Etappenziele

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut – und du wirst nicht in einer Woche fit für deinen ersten Marathon sein. Steck dir realistische Etappenziele. Ob du dich jede Woche um eine Minute verbessern oder einen Kilometer mehr laufen willst, kannst du entscheiden. Wichtig ist, dass die Ziele realistisch sind und dich Stück für Stück näher an dein übergeordnetes Ziel führen.

3. Bleib mindestens 21 Tage dran am Sport

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – das ist nichts Neues. Aber wusstest du, dass ein Mensch genau 21 Tage braucht, um eine neue Gewohnheit oder Routine in seinen Alltag zu integrieren? Entwickle eine realistische Sportroutine und plane feste Sporttage ein – am besten jede Woche die gleichen Tage. Nach 21 Tagen hat dein Gehirn sich daran gewöhnt und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du auch weiterhin an deiner Sportroutine festhältst.

4. Erinnere dich im Winter an dein Fitness-Level im Sommer

Wenn du im Winter keine Motivation hast um Sport zu treiben, dann denk daran wie fit und beweglich du im Sommer warst. Auch an das Gefühl kannst du denken stark du dich gefühlt hast, als du noch regelmäßig Sport gemacht hast. Ruf es immer kurz bevor du Sport machen willst wieder auf. Und denk gerade im Winter daran: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. ;)

Möchtest du beim Sport zu mehr mentaler Stärke gelangen und deine Motivation dauerhaft erhalten? Lies hier, wie du mental stärker wirst.

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