„ICH brauch keinen Trainer!“

„ICH brauch keinen Trainer!“

„Doch, gerade DU!“ Starte jetzt Deinen Schnelltest und teste, ob du einen Lauf- oder Triathlon-Trainer brauchst

Von ERDINGER Alkoholfrei
veröffentlicht: 29.01.2019

Eine Fußballmannschaft ohne Coach? – No Way. Das ist klar. Doch brauchen Triathleten und Läufer einen Trainer? Trainieren sich die Athleten nicht am besten selbst? Das kann ja nicht so schwierig sein. Laufschuhe an und los geht‘s. Doch Vorsicht: So einfach ist es nicht. Nicht umsonst gibt es um Triathlon-Trainer und Lauf-Trainer – und das nicht nur für die Profis.

Das erwartet dich:

  • Schnelltest: Ist ein Trainer sinnvoll oder nicht?
  • Was musst du vorab klären
  • Was brauchst du für eine erfolgreiche Zusammenarbeit
  • Wie findest du den richtigen Triathlon- oder Lauf-Trainer.
  • Wie sieht die Zusammenarbeit aus
  • Welche Vor- und Nachteile hat ein Coaching

Was sagen Triathlon-Profis aus dem Team ERDINGER Alkoholfrei dazu?

Daniela Bleymehl, Challenge Roth Siegerin 2018: „Obwohl ich schon sehr viele Jahre Triathlon-Erfahrung habe, mich selbst am besten kenne und daher in gewissen Phasen ohne festen Trainingsplan zurechtkomme, sehe ich die enge Zusammenarbeit mit meinem Triathlon-Trainer als sehr wichtig und erfolgsentscheidend an. Die richtige Dosis aus Be- und Entlastung von außen gesteuert zu bekommen, im richtigen Moment eine Belastungsspitze zu setzen, aber auch ausgebremst zu werden, wenn man selbst denkt, man habe noch nicht genug trainiert. Es tut gut, das Training mit meinem Coach zu besprechen und die Bestätigung und das Vertrauen zu bekommen, auf dem richtigen Weg zu sein.“

Andreas Raelert, Triathlon-Profi, mehrfacher Ironman Sieger: „Aufgrund meiner familiären Situation muss ich sehr flexibel reagieren können, sodass ich kurzfristig Entscheidungen über Trainingsabläufe selbst treffen muss. Trotzdem arbeite ich mit einem Triathlon-Trainer zusammen, mit dem ich die grobe Planung und die Schlüsseleinheiten bespreche und abstimme.“

Wir helfen dir bei der Entscheidung, ob du einen Trainer brauchst!

Welches Ziel hast du?

Wettkampfdebüt oder die Jagd nach einer neuen persönlichen Bestzeit – Ziele gibt es viele. Für manche Träume ist ein Lauf- oder Triathlon-Trainer sinnvoll, für manche nicht. Also – was willst du?

  • Ich will nicht mehr Letzter sein
  • Ich will meinen ersten Wettkampf finishen
  • Ich will eine neue Bestleistung schaffen

Ziel erfasst? Dann überlege, ob dafür ein professionelles Coaching notwendig ist.

Wie gut bist du bereits?

Ambitioniert oder schon Profi? Eine ehrliche Selbsteinschätzung fällt vielen Athleten schwer. Dein Trainingsfleiß erlaubt erste Rückschlüsse.

  • Ich bin Freizeitsportler (gelegentliches Training)
  • Ich bin ambitionierter Hobbyathlet (regelmäßiges Training)
  • Ich bin Leistungssportler (regelmäßiges Training mit Trainingsplan)

Leistungsniveau erhoben? Dann überlege, ob du den nächsten Schritt am besten mit einem Triathlon-Trainer schaffst.

Alternative Frage: Welche Wettkampferfahrung hast du? Wer schon Volksläufe, Halbmarathons, Marathons oder Triathlons über die Kurz-, Mittel- oder Langdistanz gefinisht hat, ist sicher kein Anfänger mehr.

Infobox

Du willst vor allem ein abwechslungsreiches Training? Dafür kannst du auf einen Coach zurückgreifen – oder du suchst dir Gleichgesinnte. Vereine, Lauftreffs oder auch die Seminare im Team ERDINGER Alkoholfrei bringen neuen Schwung in dein Training

Was weißt du über eine richtige Trainingsplanung?

„Trainingsplanung? Klar, kenne ich. Ich ziehe meine Laufschuhe an und los geht’s. Jeden Tag mindestens 10 Kilometer.“ – Wer so denkt, hat keine Ahnung, was Trainingsplanung ist. Dauer, Belastung, Häufigkeit: Vieles ist zu beachten. Achtung: Verliere dich nicht in akribischen Internetstudien zur vermeintlich optimalen Trainingsgestaltung. Wie sieht es bei dir aus?

  • Ich habe keinen Plan von Trainingsplänen.
  • Ich habe mir schon Trainingspläne angesehen, aber noch nicht damit trainiert.
  • Ich trainiere mit Trainingsplänen aus dem Internet.
  • Ich trainiere mit eigenen Trainingsplänen.

So oder so: Ein guter Coach kann hier definitiv helfen. Denn eine Expertenmeinung von außen schadet nie. Selbst erfahrene Athleten machen Fehler. Häufige Folgen: Verletzungen, Leistungsschwäche und Motivationsverlust.

Wie sehr willst du dein Ziel erreichen?

Wichtigste Faustregel: „Von nichts kommt nichts“! Auch hier hilft nur absolute Ehrlichkeit:

Eigenmotivation geklärt? Dann überlege, ob du eine ständige externe Motivation brauchst. Das muss nicht zwangsläufig ein Triathlon-Trainer sein. Auch feste Trainingstermine mit Freunden oder einer Trainingsgruppe können helfen.

Wie viel Zeit und Budget kannst du investieren?

Arbeit, Freunde, Familie fordern ihre Zeit. Dass aber eine gute Zusammenarbeit mit einem Coach Zeit braucht, ist auch klar. Mach dir also Gedanken, wie oft und wie lange du die Möglichkeit hast zu trainieren. Dazu kommt noch die Abstimmung mit deinem Trainer.

Und dann ist da die Frage des Geldes. Qualität hat seinen Preis. Je nach Qualifikation und Erfahrung des Trainers liegen die Kosten bei ca. 60 bis zu 700 Euro pro Monat.

Das solltest du mitbringen

Ein Coach soll dich weiterbringen? Super, aber Vorsicht: Der Erfolg hängt maßgeblich von dir ab. Die Must-dos für eine erfolgreiche Zusammenarbeit:

Hinzu kommt die Bereitschaft, dich an einen Plan zu halten, dein Training zu dokumentieren und regelmäßiges Feedback an deinen Coach zu senden. Nur so wird die Arbeit effektiv.

So findest du den richtigen Lauf- oder Triathlon-Trainer

Natürlich gibt es gute und schlechte Trainer. Was einen guten von einem schlechten Trainer unterscheidet, ist oft „Typsache“. Neben dem Fachlichen zählt gerade im Amateurbereich das Menschliche. Das musst du allerdings für dich herausfinden. Für den qualitativen Aspekt bekommst du von uns ein paar Kriterien:

  • Individuelle Trainingsplanung: Der Coach setzt sich mit dir als Person auseinander und entwickelt einen individuellen Trainingsplan.
  • Großer Erfahrungs- /Wissensschatz: Der Coach ist ausgebildeter Lizenztrainer oder studierter Sportwissenschaftler. Eigene Praxiserfahrungen sind sicherlich vorteilhaft, aber kein Muss.
  • Weitere Leistungen auf Wunsch: Er übernimmt für dich dein Zeitmanagement, berät dich zu Wettkampfplanung sowie Wettkampfverpflegung und ist bereit, gemeinsam mit dir zu trainieren.

So sieht die Arbeit mit deinem Coach aus

Noch vor der eigentlichen Zusammenarbeit findet ein Eingangsgespräch statt (telefonisch oder persönlich). Sportliche Werdegänge, persönliche Lebensläufe, deine Ziele, das Zeitbudget, Trainingsmöglichkeiten, vorhandenes Equipment sollten zur Sprache kommen. So merkst du schon bald, ob Chemie und Philosophie stimmen.

Hast du dich für einen Trainer entschieden, beginnt die Arbeit. Diese läuft meist über eine ausgewählte Plattform (z.B. time2tri). Außerdem stimmt ihr euch regelmäßig telefonisch oder per e-Mail ab. Je nach gebuchtem Paket finden die Besprechungen wöchentlich oder monatlich statt und drehen sich um Trainingsgestaltung, Ernährung und sportliche Ziele. Außerdem bieten viele Trainer die Möglichkeit an, deine absolvierten Einheiten auszuwerten oder sogar aktiv zu begleiten. Primär kümmert sich dein Coach aber um ein geregeltes Zeitmanagement. Er zeigt dir, wie du das richtige Training in deinen Alltag integrierst. Zuviel Training schadet genauso wie zu wenig. Und deine Familie und Freunde sollten während der Vorbereitung auch nicht zu kurz kommen. Kurzum: Der Coach ist nicht dein aktiver Trainingspartner sondern dein Zeitmanager!

Pro Coaching
  • Abgabe von Verantwortung: Du kannst dich ganz auf deine Ziele konzentrieren.
  • Individuelle Trainingsplanung: Du bekommst einen speziell auf dich und deine Saisonziele zugeschnittenen Trainingsplan.
  • Professionelle Leistungsdiagnostik: Du erhältst leistungsbestimmende Kennzahlen für eine optimale Trainingssteuerung.
  • Großer Wissensschatz: Du profitierst von der Erfahrung und Ausbildung deines Trainers.
  • Umfassende Beratungskompetenz: Dein Coach gibt dir Tipps zum perfekten Equipment.
  • Networking: Dein Coach vermittelt dir Kontakte zu anderen Sportlern und Fachleuten.
  • Zeitmanager: Dein Coach hilft dir Familie, Freunde, Beruf und Training zu koordinieren.
Contra Coaching
  • Starke Abhängigkeit: Du musst an den Trainer und seine Methoden glauben, damit er dich deinen Zielen näherbringt.
  • Zwischenmenschliche Strapazen: Die Chemie zwischen dir und deinem Trainer muss stimmen und seine Philosophie mit deinen Zielen vereinbar sein.
  • Mögliche Misserfolge: Ein Trainer ist kein Erfolgsgarant. Demotivation und Frustration können die Folge sein.
  • Kosten: Je nach Qualifikation und Erfahrung des Trainers musst du zwischen 60 bis 700 Euro pro Monat investieren.
ZUSATZINFORMATION „LEISTUNGSDIAGNOSTIK“:

Wichtige Werte für das Feintuning deiner Einheiten sind vor allem die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max), Herzfrequenz (maximal und in Ruhe) sowie Laktatwerte und -schwellen (aerob und anaerob). Durch diese lassen sich deine Trainingszonen (Grundlagentraining GA1 und GA2, Entwicklungstraining, Tempotraining, Regeneration) detailliert ableiten und du kannst dich optimal vorbereiten.

Zusatzinformation „Großer Wissensschatz“:

Neben trainings- und bewegungswissenschaftlichem Wissen verfügen Trainer mit einer sportwissenschaftlichen Ausbildung auch über grundlegende Kenntnisse in Physiologie, Ernährungswissenschaft, Pädagogik und Psychologie.

Zusatzinformation „Misserfolge“:

Mit einem guten Coach lernst du, auch mit Misserfolgen umzugehen und gestärkt aus diesen hervorzugehen. Sport muss in erster Linie Spaß machen! Der Trainer kann mit dir an deinen mentalen Fähigkeiten arbeiten und dir helfen, sportliche Krisen zu überwinden. Solltest du feststellen, dass die Arbeit deines Triathlon-Trainers schlichtweg nicht mit deinen Vorstellungen und Bedürfnissen übereinstimmt und sich langfristig keine gemeinsame Basis aufbauen lässt, ist er vermutlich einfach nicht der richtige.

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