Yoga-Equipment: Alles für die perfekte Yoga-Session
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Yoga-Equipment: Alles für die perfekte Yoga-Session

Was es gibt, was es nützt und was du brauchst: Yoga- Basics und Nice-to-haves

Von ERDINGER Alkoholfrei
veröffentlicht: 13.06.2019

Das Tolle an Yoga: Für den Start brauchst du gar nicht viel Equipment. Wenn du den Trendsport schon länger ausprobieren möchtest, zeigen wir dir hier kurz und knapp, was wirklich wichtig ist und welche Gadgets dir das Yogi-Life verschönern können:

Yoga-Basic 1: Ultimatives Yoga-Feeling dank passender Kleidung

Yoga ist schon längst viel mehr als ein Sport mit Funktionskleidung – es ist auch Fashion. Paparazzi-Fotos von berühmten Persönlichkeiten in Yoga-Mode sind nichts Neues mehr. Neben den tollen Looks ist Yoga-Kleidung jedoch vor allem eines – bequem. Du solltest dich beim Yoga pudelwohl fühlen, nichts sollte zwicken oder zwacken. Ob du kurze, lange, enge oder weite Kleidung trägst, ist vollkommen egal und bleibt dir überlassen. Die Materialien, aus denen deine Kleidung gefertigt ist, sollten sich angenehm auf deiner Haut anfühlen. Vermeide störende Nähte und überflüssige Reißverschlüsse. Falls du einen aktiveren Yoga-Stil bevorzugst oder Yoga an der frischen Luft praktizieren möchtest, sollte deine Kleidung zudem möglichst atmungsaktiv und temperaturregulierend sein.

Deine Yoga-Kleidung sollte vor allem eins sein: bequem.
Deine Yoga-Kleidung sollte vor allem eins sein: bequem.
Bildnachweis: lululemon

Beim Yoga trainierst du üblicherweise barfuß. Solltest du jedoch schnell kalte Füße bekommen, kannst du dir ein Paar warme Socken neben deine Matte legen – für alle Fälle. Für mehr Stabilität bei deinen Übungen nutzt du am besten rutschfeste Socken. Spezielle Yoga-Kleidung für verschiedene Ansprüche findest du mittlerweile in allen Farben und Formen in Geschäften und online.

Style-Upgrade gefällig?

Komplementiere deinen Yoga-Look mit einem stylischen Accessoire! Haar- und Schweißbänder halten dir lästige Haarsträhnen aus dem Gesicht.

Yoga-Basic 2: Yogamatten für Meditation und Power Yoga

Für eine gelungene Yoga-Experience ist die richtige Matte unverzichtbar. Hier stellt sich die Frage, ob du eher ruhige oder dynamische Yoga-Praktiken bevorzugst. Wenn du gerne meditieren möchtest und ruhigere Yoga-Arten wie Kundalini ausprobieren willst, ist eine Matte aus Schurwolle für dich ideal. Auf der weichen Matte fühlst du dich wie auf Wolken und kannst problemlos abschalten. Die Wolle wärmt von unten und bewahrt dich vor kalten Füßen.

Hast du Lust, dich beim Yoga so richtig auszupowern und dynamischere Bewegungen zu lernen, eignet sich eine rutschfeste Yogamatte am besten für dich. Sie besteht meistens aus Kunststoff und bietet dir den ultimativen Halt. So kannst du dich auf deine Übungen und deinen Körper konzentrieren, ohne dir Sorgen um einen rutschigen Untergrund machen zu müssen. Schließlich geht es beim Yoga darum, abzuschalten und sich dem Flow des Körpers hingeben zu können. Dein Yoga Equipment sollte dir dabei so gut wie möglich unter die Arme greifen.

Schurwolle, Kunststoff oder doch ein anderes Material? Nimm dir Zeit, um deine perfekte Yogamatte zu finden.
Schurwolle, Kunststoff oder doch ein anderes Material? Nimm dir Zeit, um deine perfekte Yogamatte zu finden.
Bildnachweis: lululemon

Wenn du besonderen Wert auf natürliche Materialien legst, bieten sich dir auch hier einige Möglichkeiten. Naturkautschuk ist eine gute Alternative zu Kunststoff. Matten aus diesem Material enthalten jedoch Latex – achte beim Kauf darauf, falls du eine Allergie hast. Kork steht ebenfalls hoch im Kurs, da es nicht nur rutschfest, sondern auch sehr leicht zu reinigen ist. Indische Yogis trifft man meistens mit Baumwollmatten an. Sie sind sehr saugstark und somit super für schweißtreibende Yoga-Sessions geeignet.

Sobald du dich für eine Yogamatte entschieden hast, solltest du darüber nachdenken, sie mit einer passenden Tasche einzukleiden. So lässt sie sich leichter und vor allem hygienischer transportieren. Viele Matten kommen direkt mit einer zugehörigen Tasche. Sollte das bei dir nicht der Fall sein, kannst du sie auch ganz einfach einzeln kaufen.

Do it yourself!

Wie wäre es mit einem individuellen Einzelstück? Du kannst deine Yogamatten-Tasche natürlich auch einfach selber machen. Nadel und Faden in die Hand und los gehts!

Yoga-Basic 3: Sage Schweiß und Schmutz den Kampf an – mit deinem Yogahandtuch

Damit du deine Matte nicht nach jeder Yogastunde aufwendig reinigen musst, legst du während deiner Übungen am besten ein Handtuch auf deine Matte. Auch hier gibt es bereits speziell auf die Bedürfnisse eines Yogis abgestimmte Teile, die aus sehr feiner Mikrofaser bestehen. Ein Yogahandtuch sorgt für einen besseren Halt und hält Schweiß und Schmutz von deiner Matte fern. Die richtige Größe des Handtuchs hängt von der Größe deiner Matte ab. Achte darauf, dass deine Hände und Füße optimalerweise immer Grip auf der Matte haben.

Yoga-Hygiene

Ab und zu tut eine Reinigung deiner Matte trotzdem gut. Aber keine Sorge, das geht fix und ohne viel Aufwand. Es gibt spezielle Reinigungsmittel, die du kaufen, aber oft auch selber machen kannst. Informiere dich zum Material deiner Matte – so findest du heraus, wie deine Matte ratzfatz wieder sauber ist.

Nice-to-Have: Yogakissen und Yogabolster für Tiefenentspannung

Für die ultimative Entspannung während deiner Meditation sorgt ein Yogakissen, das bei vielen erfahrenen Yogis zur Grundausstattung gehört. Wenn du dich auf das Yogakissen setzt, entlastest du deine Wirbelsäule und sorgst für eine entspannte Sitzhaltung. So kannst du dich besser auf deine Atmung konzentrieren und ohne Probleme auch längere Meditations-Sessions in Angriff nehmen. Yogakissen gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Je nach Körpergröße und Lieblingshaltung beim Meditieren findest du unterschiedliche Yogakissen für deine individuellen Bedürfnisse.

Bevor du los shoppst:

Für den Anfang reicht zunächst auch ein einfaches Sofa-Kissen – damit kannst du ganz leicht testen, ob dir das Meditieren auf einem Kissen liegt!

Yogabolster unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Form vom Yogakissen. Während das Kissen meist rund ist, hat das Bolster eine längliche Form. Dadurch eignet es sich besonders gut für Übungen im Liegen. Der Länge nach unter den Rücken gelegt, kann es den Druck auf deine Wirbelsäule verringern. So ermöglicht es dir vor allem bei Rückenbeschwerden, Positionen einzunehmen, die dir ohne Hilfsmittel vielleicht schwerer fallen. Generell gilt beim Yogabolster: Leg es dahin, wo es für dich angenehm ist. Ob unter die Wirbelsäule, den unteren Rücken oder zur Öffnung der Brust zwischen deine Schulterblätter. Yoga für den Rücken kannst du auch ohne Yogabolster machen. Höre auf deinen Körper und finde heraus, was dir gut tut.

Yoga-Rookie? Mit Yogablock und Yogagurt locker mithalten

Vor allem für Yoga-Anfänger gibt es einige nützliche Hilfsmittel, die den Einstieg erleichtern. Wie Stützräder am Fahrrad begleiten sie dich auf deinem Yogaweg – solange bis du sie nicht mehr brauchst. Ein Yogablock kann dir helfen, Übungen auszuführen, bei denen du lange in einer Position ausharren musst oder die besonders viel Beweglichkeit erfordern. So kannst du dich auf dem kleinen Block abstützen, ihn dir unter den Rücken legen oder ihn benutzen, um deinen Kopf darauf auszuruhen.

Wo der Yogablock dir nicht weiterhelfen kann, kommt der Yogagurt ins Spiel. Bei eingeschränkter Beweglichkeit kann er als Verlängerung deines Arms oder deines Beins dienen und so die Dehnung, die dir zur Ausführung der Übung fehlt, ausgleichen. Also keine Sorge, wenn du den Boden im Stehen noch nicht berühren kannst – Yogablock und Yogagurt helfen dir auf deinem Weg zum Yogi-Meister.

Wenn du noch nicht so beweglich bist, kann dir ein Yogagurt eine Hilfe sein.
Wenn du noch nicht so beweglich bist, kann dir ein Yogagurt eine Hilfe sein.
Bildnachweis: lululemon

Egal ob Anfänger oder Profi – für jeden findet sich das richtige Yoga-Equipment. Dank nützlicher kleiner Helfer müssen sich Anfänger in der Yogastunde längst nicht mehr verstecken, sondern können locker mithalten. Auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt kann dir dein Yoga-Equipment deine Workouts maßgeblich verschönern. Jetzt, wo du dich im Equipment-Jungle ein bisschen besser zurecht findest, kannst du ganz in Ruhe ausprobieren und herausfinden, welches Yoga-Equipment das richtige für dich ist. In diesem Sinne: Namasté und viel Spaß bei deiner nächsten Yoga-Session!

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